Teambild

Lobby-Arbeit auf allen Ebenen

Das Servicepaket, das der Fachverband Tischler Brandenburg aus seinen satzungsgemäßen Aufgaben schnürt, ist ebenso vielseitig wie praxisnah. Je öfter ein Unternehmen den Kontakt zu seiner Innung sucht, desto mehr Vorteile hat es davon. Die Anforderungen, die heute an den Inhaber einer Tischlerei gestellt werden, sind vielfältig.

Er ist Fachkraft, Führungspersönlichkeit, Betriebswirt, Verkäufer und Designer in einer Person. Bei all diesen Aufgaben steht der Fachverband Tischler Brandenburg seinen Mitgliedern zur Seite. Doch zugegeben: Es gibt auch Handwerker, die ihrer Innung mit Vorbehalt begegnen und jedem Kontakt, der nicht unbedingt sein muss, aus dem Weg gehen. Die haben dann gar nichts von den Beiträgen, die sie der Innung bezahlen. Oder doch? Und ob sie was davon haben! Die Innung in Zusammenarbeit mit dem Fachverband und dem Bundesverband engagiert sich auch auf der politischen Ebene für das Handwerk, denn sie betreibt intensive Lobby-Arbeit. Interessenvertretung nennt sich das: Alle drei Säulen wirken politisch an der Gestaltung gesellschaftlicher Prozesse mit, und jeder Erfolg, den sie dabei verbuchen kann, kommt nach dem Gießkannenprinzip dem ganzen Handwerk und dem gesamten Mittelstand zu Gute. So haben auch die was von uns, die uns am liebsten nur aus der Ferne sehen. Und so wirkt die Verbandsorganisation an den Rahmenbedingungen mit, unter denen sie ihre satzungsgemäßen Aufgaben wahrnehmen kann.

To The Top

Erfolgreiche Lobbyarbeit auf Bundes- oder Landesebene

Natürlich schafft die Verbandsorganisation das alles nicht alleine. Sie ist Teil eines Systems von Handwerksorganisationen, denen es allen um das Wohl des größten deutschen Wirtschaftszweiges geht. Innerhalb des komplexen Geflechts von Einrichtungen für das Handwerk vertritt hier speziell der Fachverband Tischler Brandenburg Interessen ihrer Mitglieder, also speziell der Betriebe aus der Region des Landes Brandenburg.
Die zielgerichtete Interessenvertretung, das sogenannte „Lobbying“, spielt im Politikbetrieb eine zunehmend wichtige Rolle. Ob Berufsgenossenschaft, bei der wir regelmäßig vorsprechen oder die Partner der Tarifvertragsparteien und die Sozialkassen. Der Verband vertritt die gemeinsamen tarif- und sozialpolitischen Interessen seiner Mitglieder. Selbstbestimmt und unabhängig von staatlicher Einflussnahme verhandelt er mit den zuständigen Arbeitnehmerorganisationen über die Gestaltung der Tarifpolitik und die Weiterentwicklung des Tarifrechts. Beim Abschluss von Flächentarifverträgen ist Hauptziel, die Wettbewerbskraft der Betriebe durch Kostenstabilisierung zu stärken.
Zu abstrakt?
Gut, dann eben konkret: Interessenvertretung geschieht auf allen politischen Ebenen – also gegenüber den Kommunen, der Region, dem Land, dem Bund und gegenüber der EU. Schließlich muss sich doch jemand darum kümmern, dass einzelne Kommunen die Gewerbesteuer nicht zu weit in die Höhe schießen lassen. Jemand muss doch die Region bei ihren Plänen für die regionale Flächennutzung darauf hinweisen, wie stark das Handwerk regional vertreten ist. Jemand muss der Landesregierung deutlich machen, wie gut oder schlecht ihre Bildungspolitik die Interessen des Mittelstands berücksichtigt. Der Bund muss seine Sozialgesetzgebung mit allen Gruppen der Gesellschaft abstimmen, also auch mit dem Handwerk. Und in der Europäischen Gemeinschaft muss die Sonderstellung des Großen Befähigungsnachweises immer wieder erklärt werden. Aber das alles sind nur Beispiele. Neue Aufgaben wachsen Tag für Tag.